Please steht für ein Verhalten, das von dem Ziel bestimmt wird, Gefallen zu wollen. Dies geschieht durchaus auch aufgrund eigener Nachteile, wenn dadurch die Verbindung aufrechterhalten werden kann.
Manche unserer Weiterbildungsteilnehmenden stellen die
Frage, wie sie denn eine Reflexion von Präsenz im Alltag umsetzen könnten und
sehen sich einer großen Herausforderung ausgesetzt.
Please steht für ein Verhalten, das von dem Ziel bestimmt wird, Gefallen zu wollen. Dies geschieht durchaus auch aufgrund eigener Nachteile, wenn dadurch die Verbindung aufrechterhalten werden kann.
Manche unserer Weiterbildungsteilnehmenden stellen die
Frage, wie sie denn eine Reflexion von Präsenz im Alltag umsetzen könnten und
sehen sich einer großen Herausforderung ausgesetzt.
Dort, wo Menschen Verantwortung für Beziehung und Erziehung tragen – als Eltern, pädagogische Fachkräfte, Lehrkräfte oder Führungskräfte – entstehen Situationen von Druck, Konflikt und Verunsicherung.
Im Verständnis der Systemischen (Neuen) Autorität gründet Autorität nicht auf Unfehlbarkeit.
Sie gründet auf Präsenz.
Dabei geht es um Selbstverantwortung, Transparenz und Beharrlichkeit in Beziehung.
In sozialen Systemen – Schule, Jugendhilfe, Organisationen – entsteht erstaunlich oft Druck, sofort etwas sagen zu müssen. Führungskräfte sollen Stellung beziehen, Eltern fordern Antworten. „Sprachproduktion“ wird dann leicht mit Kompetenz verwechselt.
Dieses Zitat berührt einen Kern unserer Arbeit mit Systemischer Autorität.
Wenn wir sagen „Ich habe keine Zeit“, treffen wir – nüchtern betrachtet – eine Priorisierungsentscheidung. Zeit ist in Organisationen eine der Formen von Führung. Wofür wir Zeit einsetzen, markieren wir als bedeutsam.